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Markt und Mittelstand |
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Es werde Licht
Auszüge ... "Häufig sind Beamer-Präsentationen entweder völlig optisch überladen, oder der Vortrag gerät zu einem bloßen Ablesen der einzelnen Folien", weiß Ingo Krawiec. Der Diplom-Ökonom und Kommunikationstrainer aus Mannheim greift darum gerne zu einem ganz praktischen Beispiel: "Das Arbeiten mit dem Datenprojektor ist im Prinzip genau so wie die altbekannte Wetterkarte im Fernsehen". Das heisst: die Kernaussagen eines Vortrages werden auf Powerpoint-Folien optisch zusammen gefasst. Die Informationen selbst aber stammen nach wie vor vom vortragenden Mitarbeiter. Ein paar Beamer-Grafiken sind also kein Ersatz für eine gute, verbale Präsentation.
Bei der Gestaltung der Powerpoint-Folien empfiehlt der Mannheimer Kommunikationsfachmann die so genannte "7x7-Regel". Im Klartext: Maximal 7 Zeilen mit je 7 Worten. Wer mehr Informationen auf den Grafiken unterbringt, verwirrt den Betrachter. Eine einfache, aber wenig bekannte Regel. "80 Prozent der Folien, die ich so sehe, verstossen gegen dieses einfache Prinzip", sagt Krawiec. Wichtig sei auch ein einheitliches Layout und ein guter Kontrast zwischen Hintergrund und Schrift. Wer etwa dunkelblaue Schrift auf hellblauem Grund platziert, überfordert den Zuschauer, der sich dann so sehr aufs Lesen konzentriert, dass er dem Vortragenden nicht mehr zuhört.
Ansonsten gilt für das Arbeiten mit Beamern nach Ansicht von Krawiec das, was für jeden guten Vortrag gilt: ausführlich vorbereitet, mit gecheckter Beamer-Technik und einem klaren Konzept präsentiert der Vortragende im Stehen und hält trotz der Technik möglichst häufig Blickkontakt zum Publikum. Eine Fernbedienung, um von einer PC-Folie zur nächsten zu wechseln, kann dabei helfen. Das klingt alles simpel, wird nach Ansicht des Kommunikationstrainers aber häufig trotzdem falsch gemacht: "Viele Führungskräfte entdecken bei der Anschaffung eines Beamers, dass sie ein Präsentationstraining brauchen". ... Gesamtartikel von Sascha Schwarz |
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