Startseite

Home

Leistungen
1. Train the Trainer
2. Präsentationstraining
3. Managementtraining
Kunden
Trainerprofile

Seminartermine

Seminaranmeldung
 
Trainer- Tipps
Zitatesammlung
 
Materialien
Gehirnjogging
Literatur
Presse
 
 
 
 
 
 
 
 

Umgang mit Lampenfieber
Artikel Nr.: 20
 
Trainer-Tipps

Erfolg
Acht Tipps fürs IT-Training
Weiter...

 
 

Trainer
7 Tipps zur Selbst-motivation
Weiter...

 
 

Führungskraft
Work Life Balance
Weiter...

 
 

Kommunikation
Die Kunst zu über-zeugen
Weiter...

 
 

Persönlichkeit
Charisma entwickeln
Weiter...

 
 

Zeit
Das 1x1 des Zeitmanagements
Weiter...

 
 



Jeder, der Präsentationen oder Reden halten muss, kennt das Phänomen des Lampenfiebers. Meistens tritt es kurz vor oder am Anfang einer Präsentation auf. Manchmal fördert es die Qualität einer Präsentation, manchmal hindert Lampenfieber den Redner auch daran, seine volle Performance zu entfalten. Obwohl nur wenige Redner über ihr Lampenfieber sprechen, kennen es die meisten. Es gibt auch kaum einen Schauspieler, der kein Lampenfieber verspürt. Es ist also völlig normal. Wenn Redner überhaupt kein Lampenfieber kennen, haben sie häufig nicht genug Interesse an dem Thema oder sie sind schon sehr routiniert. Ein Kollege hat den weisen Satz geprägt: "Wenn ich bei Präsentationen kein Lampenfieber mehr verspüre, sollte ich mir überlegen, ob ich noch im richtigen Beruf bin". Ein gewisses Maß an Aufregung kann inspirierend sein und Energien freisetzen.

Lampenfieber tritt häufig in ungewohnten oder neuen Situ-ationen auf. Wenn diese zur Gewohnheit geworden sind, verschwindet es in der Regel wieder. Dies ist vergleich- bar mit dem Schwindelgefühl beim Klettern. Besteigt man ohne Bergerfahrung die höchsten Berge, kann es sein, dass die Höhe für einen ungewohnt ist. Steigert man lang-
sam den Schwierigkeitsgrad, wird die Höhe zur Gewohn-
heit. Ähnlich ist es beim freien Reden. Wie kann es sonst sein, dass Politiker, scheinbar ruhig, vor Tausenden von Menschen reden können. Sie haben ein jahrelanges Trai-
ning hinter sich, so dass auch Fernsehauftritte zur Ge-
wohnheit geworden sind.


Wie können Sie Ihren Umgang mit dem Lampen-
fieber verbessern?

1. Bereiten Sie sich gut vor

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete für eine gelung- ene Präsentation. Eine gute Vorbereitung baut auch Lam-
penfieber ab, denn je vertrauter Sie mit den Präsenta-
tionsinhalten sind, um so sicherer fühlen Sie sich vor und während der Präsentation. Auch ein Probevortrag kann helfen, Lampenfieber abzubauen. Überlegen Sie sich auch, welche kritischen Fragen kommen könnten. Tun Sie alles, um gut vorbereitet zu sein und Ihr Lampenfieber geht zurück.


2. Lernen Sie die ersten Sätze Ihrer Präsentation auswendig

Gerade der Beginn einer Präsentation ist kritisch, da man sich hier, wenn die Aufregung sehr hoch ist, leicht ver-
zetteln kann.
Schreiben Sie sich genau auf, was Sie sagen wollen und lernen Sie es auswendig. Dies beinhaltet auch Ihre eigene Vorstellung. Wenn Sie die ersten Sätze einer Präsentation im Schlaf aufsagen können, erleichtert dies Ihren Einstieg.


3. Seien Sie möglichst frühzeitig in dem Präsentati-
onsraum


Je früher Sie im Präsentationsraum sind, desto besser können Sie sich mit den Räumlichkeiten und den Gege-
benheiten vertraut machen. Dies schafft Sicherheit. Erkunden Sie den Raum. Stellen Sie sich probeweise dort-
hin, wo Sie die Präsentation halten werden. Stellen Sie sich das Publikum vor und gehen Sie mental die Rede durch.


4. Nehmen Sie vor der Präsentation zu Ihrem Publi-
kum Kontakt auf


Nichts ist schlimmer, als vor Leuten, die man nicht kennt, eine Präsentation zu halten. Wenn Sie schon vorher mit einigen Zuhörern Smalltalk betreiben, fällt Ihnen der Ein-stieg leichter.


5. Brechen Sie das Schweigen des Publikums durch eine Frage

Viele Präsentatoren erleben gerade ein schweigendes Pub-likum als bedrohlich, weil die Resonanz fehlt. Durch eine Frage können Sie das Eis brechen und Ihre Rede wird Ihnen leichter fallen.


6. Versuchen Sie nicht während der Präsentation, sondern bei der Vorbereitung perfekt zu sein

Viele Präsentatoren setzen sich bei Präsentationen massiv unter Druck. Sie sind häufig selbst ihre schlimmsten Kriti-ker. Oft tritt, wenn man etwas besonders machen will, gerade das Gegenteil ein. Stecken Sie also Ihren ganzen Ehrgeiz in die Vorbereitung der Präsentation und versu-chen Sie, während Ihres Vortrages entspannt zu bleiben.

Nutzen Sie zur Sicherheit ein Manuskript oder Karteikarten
Viele Fernsehmoderatoren nutzen Karteikarten, um nicht den Faden zu verlieren und zur richtigen Zeit die richtigen Fragen zu stellen. Nutzen Sie auch Karteikarten oder ein Manuskript, um mehr Sicherheit im Vortrag zu haben.


7. Lockern Sie sich vor der Präsentation auf

Schauspieler betreiben Stimmbildung oder Körperübun-gen, um sich vor ihrem Aufritt warm zu machen. Wenn Sie vor der Präsentation Zeit haben, machen Sie einen Spa-ziergang oder etwas Gymnastik.


8. Glauben Sie an den Erfolg Ihrer Präsentation

Sie sollten mindestens selbst an den Erfolg Ihres Vortra-ges glauben. Stellen Sie sich einen positiven Ausgang Ihrer Präsentation vor. Versuchen Sie, Ihre eigenen Zwei-fel auszuräumen.


9. Erinnern Sie sich an vergangene, erfolgreiche Präsentationen

Die meisten werden in der Vergangenheit schon mal er-folgreich eine Präsentation durchgeführt haben. Und sei es nur ein kleiner Auftritt in der Schule oder ähnliches. Erinn-ern Sie sich an den Erfolg in der Vergangenheit. Dies gibt Ihnen Kraft und Sicherheit.


10. Halten Sie zur Sicherheit ein Glas Wasser bereit

Viele Präsentatoren bekommen zu Beginn einer Rede einen trockenen Mund. Daher ist es hilfreich, immer ein Glas Wasser griffbereit zu haben.


11. Denken Sie daran, die Zuhörer bemerken Ihr Lampenfieber meist gar nicht

Die Erfahrung vieler durchgeführter Präsentationstrainings zeigt, dass viele Präsentatoren Ihr Lampenfieber über-
schätzen. Meist wirken die Präsentatoren sehr viel ruhiger, als sie sich eigentlich fühlen.


12. Stehen Sie zu Ihrem Lampenfieber und ent-
schuldigen Sie sich nicht


Nehmen Sie Ihr Lampenfieber an und akzeptieren Sie es. Die gleiche Energie, die Sie vielleicht jetzt behindert, kann sich in Vitalität und Begeisterung verwandeln. Auch sollten Sie sich wegen Ihrer Nervosität nicht entschuldigen, da die meisten Redner Lampenfieber verspüren. Konzentrieren Sie sich auf Ihre inhaltliche Botschaft.

Autor: Ingo Th. Krawiec, Krawiec Consulting

 

Diese Seiten könnten Sie auch interessieren:

Monatstipp: Tipps für Beamer-Präsentationen
Monatstipp: Der Start einer Präsentation
Monatstipp: Das 1x1 der Rhetorik
Monatstipp: Flipcharts effektiv einsetzen
Monatstipp: Sieben Sünden im IT-Training

Monatszitate: Trainer (5)

Inhouse-Seminar: Präsentation und Rhetorik
Offenes Seminar: Train the Trainer-Grundkurs



Bitte geben Sie uns Rückmeldung zum Artikel!
Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?


sehr gut gut mittel schlecht

Geben Sie Ihren Kommentar in folgendes Feld ein:



Wenn Sie eine Frage haben, geben Sie Ihre
E-Mail-Adresse an:

E-Mail-Adresse: 



 

Durchschnittliche Leserbewertung: sehr gut
Zahl der Leser: 7

zurück zu Übersicht Monatstipps
 
Home | Leistungen | Suchen | Impressum