Startseite

Home

Leistungen
1. Train the Trainer
2. Präsentationstraining
3. Managementtraining
Kunden
Trainerprofile

Seminartermine

Seminaranmeldung
 
Trainer- Tipps
Zitatesammlung
 
Materialien
Gehirnjogging
Literatur
Presse
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Kunst zu überzeugen
Artikel Nr.: 32
 
Trainer-Tipps

Erfolg
Acht Tipps fürs IT-Training
Weiter...

 
 

Trainer
7 Tipps zur Selbst-motivation
Weiter...

 
 

Führungskraft
Work Life Balance
Weiter...

 
 

Kommunikation
Die Kunst zu über-zeugen
Weiter...

 
 

Persönlichkeit
Charisma entwickeln
Weiter...

 
 

Zeit
Das 1x1 des Zeitmanagements
Weiter...

 
 


"Gut gebrüllt, Löwe!"
(William Shakespeare)


Jeder, der Präsentationen hält oder Trainings durchführt, will seine Zuhörer von den Inhalten überzeugen. Der Projektmanager will seinen Zuhörern ein Projekt schmackhaft machen, der IT-Trainer will die Software positiv dar-
stellen und die Führungskraft will beim Vorstand ein höheres Budget bewilligt bekommen. Die Überzeugungskraft eines Redners oder eines Trainers hängt natürlich von vielen Faktoren ab. Hierzu gehören auch Visualisierung der Inhalte, Körpersprache und die Art der Argumente dazu. Natürlich muss der Redner auch von den eigenen Ideen bzw. vom eigenen Produkt selbst überzeugt sein.


Eine der wichtigsten Grundlagen für die persönliche Über-
zeugungskraft ist die persönliche Glaubwürdigkeit des Redners. Diese hängt vom Vertrauen ab, welches man dem Redner entgegen bringt, der Kompetenz, die man bei ihm vermutet, und der Sympathie, die man ihm entgegen-
bringt. Wer nicht glaubwürdig ist, kann andere kaum von etwas überzeugen.

 

Was sind die wichtigsten Faktoren, um überzeug-
end zu sein?


Zeigen Sie Nutzen statt Merkmale auf

Für Verkäufer ist die Nutzenargumentation eine Selbstver-
ständlichkeit. Jeder Zuhörer will einen persönlich nachvoll-
ziehbaren Nutzen von einer Sache haben. Statt nur die Produktmerkmale "Diese Auto hat ein Drehmoment von 410 Newton-Meter" ist es besser den Kundennutzen dar-
zustellen "Sie können mit diesem Auto schaltfaul fahren, weil es viele Reserven hat". Überlegen Sie sich bei einer Rede, welchen Nutzen die Zuhörer daraus ziehen können. Je deutlicher der Nutzen umso höher die Überzeugungs-
kraft.



Bringen Sie neue Argumente

Wenn ein Thema den Zuhörern bekannt ist und diese da-
durch schon viele Argumente kennen, bringt es wenig, die alten Argumente einfach zu wiederholen. Sie brauchen neue und überraschende Argumente. Wenn Sie neue In-
formationen, Statistiken oder Beispiele bringen können, werden Ihre Zuhörer diese Argumente leichter aufnehmen und auch annehmen.



Bereiten Sie sich auf Gegenargumente vor

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Wer in einer Rede Position bezieht, muss damit rechnen, dass von den Zu-
hörern Gegenargumente kommen. Wenn Sie auf diese gekonnt antworten können, machen Sie viele Punkte gut. Überlegen Sie sich vor Ihrer Rede, welche Antworten Sie auf Gegenargumente haben.




Einseitige und zweiseitige Botschaften

Jede Sache hat zwei Seiten. Alles, was man tut, hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Die Frage, die sich stellt, ist, ob man den Zuhörern auch beide Seiten aufzeigen sollte. Wenn die Zuhörer sich mit dem Thema auskennen und sich auch mit den negativen Aspekten einer Sache be-
schäftigt haben, sollten Sie in Ihrer Rede diese Aspekte aufgreifen und versuchen, sie zu entkräften. Sie bringen also selbst die Gegenargumente der Zuhörer. Dies ist eine zweiseitige Botschaft. Wenn Sie nur von den positiven Aspekten einer Sache erzählen, ist dies eine einseitige Botschaft. Dies bietet sich an, wenn die Zuhörer sich nur wenig mit dem Thema auskennen oder Neulinge im Hinblick auf das Thema sind.



Stellen Sie am Anfang Übereinstimmung mit Ihren Zuhörern her

Starten Sie mit Themen und Thesen, bei denen die Zu-
hörer mit Ihnen übereinstimmen und innerlich nicken. Wenn Sie einige Übereinstimmungspunkte gesammelt haben, bildet sich eine gute Beziehung zu Ihren Zuhörern. Auf dieser Grundlage können Sie Ihre Botschaften besser vermitteln. Wenn Sie mit den kritischen Punkten starten, können die Zuhörer zu schnell Widerstand aufbauen.



Nutzen Sie einfache Demonstrationen und Aus-
sagen


Viele Redner versuchen durch eine hohe Komplexität und viele Argumente zu überzeugen. Eine einfache Demonstra-
tion oder allgemeinverständliche Aussage, ist meist wir-
kungsvoller. Je einprägender eine Aussage oder Demon-stration ist, um so größer ist die Überzeugungskraft.



Schaffen Sie Klarheit über Ihre Ziele und Absichten

Bei vielen Rednern wird nicht sofort deutlich, was Sie eigentlich wollen. Eine Rede ist überzeugender, wenn eine klare Handlungsaufforderung ersichtlich wird. Sagen Sie, was Sie wollen und was Sie nicht wollen.



Zeigen Sie positive Alternativen auf


Gerade wenn Sie eine Sache kritisieren oder gegen etwas argumentieren, sollten Sie eine positive Alternative aufzei-gen. Eine reine Gegenargumentation ist alleine nicht über-zeugend. Stellen Sie eine klare Alternative zur Verfügung. Bei einer klaren Alternative kann das Publikum leichter folgen.


Autor: Ingo Krawiec, Krawiec Consulting

 


Diese Seiten könnten Sie auch interessieren:

Monatstipp: Umgang mit Kritik
Monatstipp: Argumentieren
Monatstipp: Umgang mit Angriffen
Monatstipp: Rhetorik



Bitte geben Sie uns Rückmeldung zum Artikel!
Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?


sehr gut gut mittel schlecht

Geben Sie Ihren Kommentar in folgendes Feld ein:



Wenn Sie eine Frage haben, geben Sie Ihre
E-Mail-Adresse an:

E-Mail-Adresse: 



 

Durchschnittliche Leserbewertung: sehr gut
Zahl der Leser: 2

zurück zu Übersicht Monatstipps
 
Home | Leistungen | Suchen | Impressum