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"Damit man von den Leuten verstanden
wird, muss man vor allem zu Ihren Augen sprechen."
(Napoleon Bonaparte)
Der Trend, mit PowerPoint
zu präsentieren, ist inzwischen nicht mehr aufzuhalten.
In manchen Unternehmen wird sogar der normale Schriftverkehr mit dem Präsentationsprogramm
erstellt. Teilweise gibt es schon erste Ermüdungs- erscheinungen
und manche Präsentatoren setzen gelegentlich wieder den klassischen
Overhead ein, um sich wieder etwas Abwechslung zu verschaffen.
Bei Fach- und It-Trainings ist der Beamereinsatz mit Powerpoint nicht
mehr wegzudenken. Trotz der weit reichenden Möglichkeiten dieses
Hightech-Programms werden viele Fehler gemacht, die eine Beamer-Präsentation
mit PowerPoint nicht gerade zum Erlebnis machen. Nutzen Sie die Möglichkeiten
dieses Mediums voll aus.
Was ist hilfreich für eine erfolgreiche
Präsentation mit PowerPoint?
1. Folien nicht überfrachten

Jeder weiß aus eigener Erfahrung, dass textbeladene Folien nicht
sehr lesefreundlich sind. Achtet man jedoch in der Praxis darauf? In den
meisten Fällen nicht, da die Folien gleichzeitig als Handout oder
Seminarunterlage genutzt werden. Außerdem gibt es die Unsitte, dass
die Präsentatoren alles, was Sie sagen möchten, auf die Folie
niederschreiben, um nichts zu vergessen. Eine Präsentation ist keine
Seminarunterlage. Wenn die Folie überfrachtet ist, schaut man nicht
mehr auf die Leinwand. Auch bleiben die wichtigen Punkte nicht mehr haften.
Hier sollte die alte 7x7-Regel in Erinnerung gerufen werden: Verwenden
Sie maximal 7 Zeilen und 7 Worte pro Zeile. Auch sollte auf einer Folie
ein Drittel Leerraum sein, damit die Inhalte, die mit der Folie vermittelt
werden sollen auch wirken können. Denken Sie an die alte Graphiker-Regel:
"Weniger ist mehr". Überlegen Sie sich, was Ihre Kernaussagen
sind.
2. Animationen nutzen

Man nutzt für die Präsentation ein HighTech-Programm wie PowerPoint,
nutzt aber nur 5 Prozent der Möglichkeiten. Gerade bei textbasierten
Folien machen Animationen wie z.B. das schrittweise Einfliegen oder Einblenden
Sinn. So erschlägt man die Zuschauer nicht gleich mit dem ganzen
Text. Man nennt dies die Striptease-Technik der Präsentation: Inhalte
schrittweise entwickeln oder aufdecken. Animationen nutzen heißt
nicht, wild zu animieren oder Ton einzusetzen. Gemeint ist hier eine sinnvolle
und ruhig wirkende Nutzung von Animationen.
Auch sind Animationen hilfreich, um in komplexen technischen Schaubildern
Dinge hervorzuheben oder zu entwickeln. Wenn manche Referenten hier noch
den Zeigestab nutzen, haben Sie die Entwicklung der letzten 10 Jahre verschlafen.
3. Einheitlicher Stil,
Schrift und Farben

In machen Unternehmen entwickelt jede Person und jeder Bereich sein eigenes
Präsentationslayout, unabhängig davon, ob es ein Corporate Design
gibt oder nicht.
Da die meisten, die ein Folienlayout erstellen, keine Graphiker sind,
bleibt ein unprofessioneller Eindruck bestehen. Nutzen Sie die Vorlagen
Ihres Unternehmens. Verwenden Sie nur die Farben und Schriften, die mit
diesen in Einklang sind.
4. Blickkontakt, Blickkontakt, Blickkontakt

Eine Präsentation ist ein Live-Erlebnis,
welches durch den Präsentator lebt. Sie als Person stehen nach wie
vor im Vordergrund, sonst könnte man auch einen vertonten Film ablaufen
lassen (ist mit PowerPoint übrigens möglich). Präsentieren
Sie stehend mit Blickkontakt zum Publikum. Schauen Sie möglichst
wenig selbst auf die Leinwand. Auch diese einfachen Regeln werden bei
den meisten Präsentationen sträflich vernachlässigt.
5. Erläutern und
beleben Sie die Inhalte Ihrer Präsentation

Die Folien sind ein Skelett, welches der Präsentator mit Leben füllen
muss. Nutzen Sie Notizzettel, um die Folien verbal mit Beispielen, Zitaten
und Geschichten interessanter zu gestalten.
6. Jede Folie hat eine
klare Kernaussage

Manche Psychologen sagen, dass die Teilnehmer während einer Präsentation
maximal 5-7 Kernaussagen behalten. Versuchen Sie, in jeder Folie eine
Kernaussage deutlich zu machen. Wiederholen Sie wichtige Kernaussagen
gegen Ende der Präsentation. Eine gute Folie kennzeichnet sich dadurch,
dass man mit einem Blick die wichtigsten Aussagen erkennt.
7. Nutzen Sie einen
Presenter

Ein Presenter ist eine Art schnurlose Maus mit der Sie in der Präsentation
vor und zurück blättern können. Der Vorteil ist, dass Sie
zum Blättern nicht zum Notebook oder PC müssen und sich frei
im Raum bewegen können. Die Nutzung eines Presenters lässt die
Präsentation viel professioneller wirken und es fällt Ihnen
leichter Blickkontakt zu halten.
Mittlerweile ist eine reiche Auswahl von Presentern am Markt zu finden.
8. Inszenieren Sie
die Charts

Leiten Sie verbal eine Folie ein und zeigen Sie diese erst dann. Dies
erleichtert den Zuhörern das Aufnehmen der Inhalte. Versuchen Sie
ebenfalls, von einem Chart zum nächsten überzuleiten. Voraussetzung
ist hier, dass Sie Ihre Charts kennen oder einen Ausdruck der Charts auf
dem Tisch liegen haben.
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