Folgende Aspekte des aktiven Zuhörens sind
förderlich im Gespräch:
1. Das interessierte Zuhören

Auch ohne etwas zu sagen, können
wir dem Ge sprächs-
partner durch folgende Reaktionen unser Interesse an ihm signalisieren:
Kopfnicken

zugewandter
freundlicher Blick

zugeneigter
Körper

passives
Zuhören (Schweigen)

"Minimale
Ermunterungen" = Äußerungen wie "Ja",
"Hm",
Genau", "Aha" usw.

Menschen
brauchen von Zeit zu Zeit Zeichen, dass der andere
noch zuhört.
2. Türöffner

Türöffner
sind Äußerungen, die den anderen ermuntern etwas
zu erzählen.

Beispiel:
"Könnten Sie mir etwas zu diesem Thema
erzählen?",
"Erzählen Sie mir mehr davon."
3. Das Paraphrasieren
= Spiegeln der Inhalte

Paraphrasieren bedeutet, die Inhalte der
Aussage Ihres Gesprächspartners noch einmal in den eigenen Worten
wiederzugeben, um sicherzugehen, ob man den anderen richtig verstanden
hat.

Beispiel:
"Habe ich Sie richtig verstanden, dass ...", "Sie sind
der Meinung, dass ..."
4. Verbalisierung der gefühlsmäßigen
Erlebnis-
inhalte = Spiegeln der Emotionen

Teilen Sie Ihrem Gesprächspartner mit, welche
Gefühle Sie aus seiner Äußerung herausgehört haben.
Sie spiegeln den gefühlsmäßigen Inhalt seiner Aussage
und nicht die Darstellung der äußeren Sachverhalte.

Beispiel:
"Mir scheint es, dass Sie sehr ärgerlich sind."
5. Informationssuche

Gemeint sind Fragen, die sich genau auf das beziehen,
was Ihr Gesprächspartner geäußert hat. Fragen, die neue
Themen ansprechen, würden den Gesprächspartner in seinem Redefluss
hemmen.
6. Zusammenfassung

Sie fassen nach einer längeren Gesprächsphase
wichtige Gesprächsergebnisse zusammen.
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