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Der erste Eindruck ist entscheidend, der Letzte
bleibt.
Die Einleitung ist die Einstimmung für den Vortrag.
Ziel der Einleitung ist es, Aufmerksamkeit, Sympathie und Inter-
esse für den Vortrag und den Redner zu gewinnen sowie das Thema vorzustellen.
Die Leitfragen für den Redner sind hier: "Wie kann ich erreichen,
dass das Thema für den Zuhörer interessant, aktuell und wichtig
ist?" und "Wie wecke ich Neugierde, Spannung, Vertrauen und
Sym-
pathie?". Der Redner sollte sich auf die Zuhörer einstellen
und "den Zuhörer dort abholen, wo er steht".
Folgende Möglichkeiten gibt es, eine ansprechende
Einleitung zu gestalten:
1. Captatio benevolentia (=das Bemühen,
Wohlwollen zu erlangen)
Durch Anerkennung des Publikums oder durch Ankoppeln
durch eine Geschichte, die auf die spezielle Zielgruppe zugeschnitten
ist. Zum Beispiel: "Ich bin ein Berliner."
2. Humor-Reim-Zitat
"Wer zu spät kommt, den bestraft das
Leben", sagte mal Herr Gorbatschow. Ich möchte Ihnen in diesem
Vortrag verschiedene betriebswirtschaftliche Frühwarnsysteme vorstellen,
damit Ihr Unternehmen nicht zu spät handelt und im Wettbewerb verliert."
3. Steigerung
"Vor zwei Jahren hatten wir eine Dividende
von 2 %, letztes Jahr 4 % und dieses erwarten wir eine Dividende von 8
%. Gibt es noch weitere Möglichkeiten, die Dividende zu steigern?"
4. Anknüpfung an den Veranstaltungsort,
Zuhörer, Situation etc.
"Für mich hat es eine symbolische Bedeutung,
dass diese Veranstaltung gerade hier in Berlin stattfindet. Mit Berlin
verknüpfe ich eine ganze Reihe von Erinnerungen. ...."
"Mir macht es immer wieder Spaß, Vorträge
für Außendienstmitarbeiter zu halten...."
5. Wiederholung
"Ich habe es Ihnen vor einem Jahr gesagt,
ich habe es Ihnen vor sechs Monaten gesagt und ich werde es Ihnen heute
wieder sagen ..."
6. Rückblick
"Wir blicken auf das vergangene Jahr gerne
zurück, ...
7. Gemeinsamkeit
"Wie ich aus den letzten Diskussionen herausgehört
habe, besteht ein großes Interesse an der Frage: Wie wir in unserer
gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation die Arbeitslosigkeit bekämpfen
können? Ich werde Ihnen hierzu einige Antworten geben."
8. Überraschung
"Ist Ihnen bekannt, dass 70 000 Mitarbeiter
unserer Firma Belegschaftsaktien erworben haben?"
9. Wortspiel
"Kennen Sie die gebräuchlichste Definition
eines Teams? Team bedeutet "toll ein anderer machts"."
10. Persönliches Erlebnis
"Ich erinnere mich noch ganz genau, wie
ich vor 10 Jahren mein erstes Seminar durchgeführt habe ..."
11. Aktuelles Ereignis
"Auch der neueste Bericht der Bundesanstalt
für Arbeit beweist, dass ... "
12. Geschichte-Anekdote-Beispiel
"Zum Thema Servicequalität fällt
mir eine Geschichte ein, die ich im Steigenberger Hotel erlebt habe. ..."
13. Rhetorische Frage
"Bei einer Reorganisation müssen immer
die drei Aspekte Mensch, Technik und Organisationsstrukturen sinnvoll
aufeinander abgestimmt sein. Die Frage, die die meisten von uns in diesem
Zusammenhang beschäftigt ist: "Wie können wir die Mitarbeiter
eines Unternehmens sinnvoll in eine Reorganisation einbinden?
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