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Konflikte kommen immer wieder vor. Sie sind
an sich nichts Schädliches, wenn man konstruktiv mit Ihnen umgeht.
Die
fünf Schritte des Konfliktgespräches helfen Ihnen, Konflikte
konstruktiv zu lösen:
1. Rahmenbedingungen schaffen und Gesprächsbe-
reitschaft herstellen

Haben
Sie einen Moment Zeit für mich? Ich möchte über ...
mit Ihnen sprechen."

2. Anmeldung der Störung bzw. des
Problems-
/Sachverhalt darstellen

"Ich
möchte mit Ihnen über Thema X sprechen..."

"Mich
stört..."

"Ich
bin ärgerlich über..."

"Ich
bin unzufrieden..."

"...und
ich möchte mit Ihnen besprechen, wie wir in Zu-
kunft unsere Zusammenarbeit
verbessern können"

3. Problemanalyse

Herausarbeiten
der unterschiedlichen Standpunkte,
Ziele
und Hintergrundbedürfnisse

(Meist
taucht der Konflikt an der Oberfläche auf, da-
hinter
stecken jedoch tieferliegende Interessen)

Aktives
Zuhören / Fragen stellen

Umformulierungen
von eigenen Vorwürfen in Wünsche und
Erwartungen

(Mit
Wünschen / Erwartungen lässt es sich leichter
arbeiten
als mit Vorwürfen)

"Ich
wünsche/erwarte mir von Ihnen..."

4. Gemeinsame Lösungssuche

Viele
Lösungsvorschläge sammeln.

"
Was können wir machen, wenn einer will, dass... und der
andere will, dass..."

5. Einigung auf die
beste Lösung

Lösung
suchen, die für beide optimal ist.

Prüfen
der Einwände gegen die Lösung.

Klare
Vereinbarungen und Verpflichtungen treffen.

Wenn
es in einem Konfliktgespräch nicht mehr weiter-
geht,
zwei Maßnahmen zu "Selbstverteidigung":
a. Legen Sie eine Gesprächspause ein

Wenn
Sie den Eindruck haben, dass der andere nicht
mehr
zuhört oder Sie sich in der Defensive fühlen,
machen
Sie eine kurze Gesprächspause oder vertagen
Sie
das Gespräch.
b. Formulieren Sie Vorwürfe des Gesprächspartners
in Wünsche und Erwartungen um

Falls
Ihr Gesprächspartner Ihnen Vorwürfe macht oder Sie
anklagt, ermuntern Sie Ihren Gesprächspartner zu einem
direkten Wunsch.

"Was
wollen Sie konkret von mir?"

"Was
wünschen Sie sich in diesen Zusammenhang von mir?
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